Lüner Streudienst fuhr den ersten großen Einsatz

Kurzer Wintereinbruch

Der Wetterbericht hatte für Sonntag Schnee vorausgesagt. Darauf hatten sich die Wirtschaftsbetriebe Lünen (WBL) eingestellt. Die Mitarbeiter waren sogar etwas zu früh in Bereitschaft.

Lünen

, 16.12.2018, 10:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lüner Streudienst fuhr den ersten großen Einsatz

Die Hauptstraßen, hier die Münsterstraße in Wethmar, waren schon früh am Sonntagmorgen schneefrei. © Peter Fiedler

Am Sonntag, 16. Dezember, fuhren die Wirtschaftsbetriebe Lünen den ersten großen Streueinsatz dieses Winters. „Es war für uns eine angenehme Einsatzlage ohne Berufsverkehr. Wir konnten in aller Ruhe arbeiten“, sagte Thomas Möller, Leiter der Abteilung Stadtreinigung.

Mit drei Großfahrzeugen

Schon seit 5 Uhr hielt sich das Team laut Möller in Bereitschaft, doch der Schnee fiel erst ab 5.45 Uhr, „etwa eine Stunde später als vorhergesagt“, so Möller. Circa 3 Zentimeter seien gefallen. Weil es am frühen Sonntagmorgen kalt genug war, blieb der Schnee auch liegen. Mit drei Großfahrzeugen rückten die WBL-Mitarbeiter aus, um zunächst die Hauptstraßen zu streuen. „Das sind im ersten Ansatz 240 der 620 Lüner Straßen, also 80 pro Fahrzeug“, erläutert Möller. Etwa vier Stunden dauere so ein Einsatz.

Lüner Streudienst fuhr den ersten großen Einsatz

Wie mit Puderzucker bestreut: Der Tobiaspark am Sonntagvormittag. © Peter Fiedler


„Wir haben uns dann auch um neuralgische Punkte wie den Weihnachtsmarkt und die Parkplätze gekümmert“, so Möller weiter. Dort sei manuell, also per Hand, geräumt bzw. gestreut worden. Schwerwiegende Unfälle aufgrund von Schnee und Glätte habe es wohl nicht gegeben, erklärte Möller. Das bestätigte auf Anfrage auch die Einsatzleitstelle der Polizei.

600 Tonnen Salz auf Lager

600 Tonnen Streusalz seien bei WBL eingelagert, sagte der Chef der Stadtreinigung, „und wir haben die vertragliche Option auf weitere 500“. Möller geht davon aus, dass die Mengen voraussichtlich nicht gebraucht werden. Zumal der Wetterbericht steigende Temperaturen ankündigt. „Ich kann schon jetzt grüne Weihnachten garantieren“, erklärte Möller.

Das mag eine schlechte Nachricht für alle sein, die auf weiße Weihnachten gehofft haben. Für das WBL-Team ist es eine gute Nachricht: Die Mitarbeiter können mit ihren Familien feiern, müssen nicht mit Streueinsätzen rechnen.

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