Lügde: Verfahren gegen einen Angeklagten wird abgetrennt

Im Prozess um den hundertfachen sexuellen Missbrauch von Kindern auf einem Campingplatz im nordrhein-westfälischen Lügde wird das Verfahren gegen einen der drei Angeklagten abgetrennt. Das entschied die Vorsitzende Richterin Anke Grudda am Freitag, dem zweiten Tag der Verhandlung vor dem Landgericht Detmold.

28.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Lügde: Verfahren gegen einen Angeklagten wird abgetrennt

Aktenordner auf dem Tisch eines Anwalts im Missbrauchs-Prozess Lügde. Foto: Bernd Thissen

Dort hatte das Verfahren gegen drei Angeklagte am Donnerstag mit Geständnissen begonnen. Abgetrennt wird nun das Strafverfahren gegen den 49-jährigen Heiko V. aus Stade in Niedersachsen. Er soll sich in Webcam-Übertragungen angesehen haben, wie Minderjährigen schwere Gewalt angetan wurde, teilweise soll er dazu angestiftet haben.

Der Prozess wird damit gegen die beiden 56-jährigen Andreas V. und den 34-jährigen Mario S. fortgesetzt. Die Anklage wirft ihnen hundertfachen sexuellen und schweren sexuellen Missbrauch von Kindern auf dem Campingplatz an der Landesgrenze zu Niedersachsen und in einem Haus in Steinheim vor.

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