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Lucas Liß Deutscher Meister in der Mannschaftsverfolgung

Radsport

Die Bahn liegt ihm - zweifelsohne. Lucas Liß spielte jetzt wieder bei der Bahn-DM in Dudenhofen seine ganze Klasse aus - in der Mannschaftsverfolgung. Das wurde mit dem DM-Titel belohnt.

Kreis Unna

, 20.07.2018 / Lesedauer: 2 min
Lucas Liß Deutscher Meister in der Mannschaftsverfolgung

Lucas Liß ist Deutscher Meister in der Mannschaftsverfolgung. © picture alliance / dpa

Der Bergkamener Lucas Liß, Mitglied beim RSV Unna, hat bei der Bahn-DM in Dudenhofen mit seinem Team Gold in der Mannschaftsverfolgung geholt. Nachdem es bereits den Vorlauf mit zwei Sekunden Vorsprung gewonnen hatte, distanzierten die Liß-Formation im Finallauf den Landesverband Brandenburg deutlich mit über einer Sekunde.

Auch Tatjana Paller war mit großen Hoffnungen angereist und wurde mit zweimal Silber belohnt. Im Madison, dem Zweier-Mannschaftsrennen, gewann sie mit einer Runde Vorsprung an der Seite ihrer Teampartnerin Michaela Ebert (Leipzig) die Silbermedaille. In der Mannschaftsverfolgung setzte Pallers Mannschaft voll auf die Titelverteidigung. Im Endlauf unterlag das Team allerdings der Mannschaft von Ex-RSV-Fahrerin Charlotte Becker, die nach dem Einzel-Zeitfahren ihr nächstes Gold holte. Im Punktefahren gab es einen vierten Rang. Auch hier siegte Becker wie auch im Scratch. „Die Saison hat auf der Straße richtig gut angefangen. Da bin ich als Führende der Bundesliga sehr zufrieden. Auf der Bahn war das jetzt ein bitterer Rückschlag, den ich erst einmal verdauen muss“, erklärte die RSV-Fahrerin in Dudenhofen.

Eine Bronzemedaille verpasste Justin Wolf vom RSV Unna in der Einerverfolgung. Im kleinen Finale sah es zunächst noch gut aus, doch dann wurden die Beine immer schwerer. Wolf konnte nicht mehr zulegen und sein Widersacher Schomber schnappte sich die DM-Bronzemedaille. Justin Wolf war enttäuscht. „Ich habe mich schon bei der Anreise nicht gut gefühlt. Die Beine waren schwer und ich hatte einen leichten Husten. Am Renntag ging es dann aber schon, sodass ich mit meiner Qualifikation in der Einerverfolgung sehr zufrieden war.“ Im Bronze-Rennen spielte der Kopf dann nicht mehr mit: „Ich hatte zwischen den beiden Läufen ein unglückliches Gespräch mit dem Bundestrainer. Das hat schon ganz schön an meinen Nerven gezerrt. Das hat am Ende dann wohl den Ausschlag gegeben.“

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