Lkw-Unfälle in Unna zuletzt rückläufig – positiver Trend auch in 2019

dzHintergrund

Entgegen dem Trend auf den Autobahnen ist die Zahl der Unfälle mit Lkw-Beteiligung im Stadtgebiet von Unna rückläufig. Der Trend scheint sich in diesem Jahr fortzusetzen.

Unna

, 06.06.2019 / Lesedauer: 2 min

Die Zahl der Lkw-Unfälle auf den Autobahnen im Kreis Unna ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, doch im städtischen Bereich deutet sich ein gegenläufiger Trend an. Wie die Polizei unserer Redaktion auf Anfrage mitteilt, ereigneten sich 2017 noch 64 Unfälle unter Beteiligung eines Lkw im Stadtgebiet von Unna, während es 2018 „nur“ 45 waren. Zum Zeitpunkt der Anfrage (Stand 6. Juni 2019) zählte die Polizei 19 Unfälle im laufenden Jahr – fraglos eine positive Entwicklung.

Maßgeblich für die Aufnahme in die Statistik ist laut Polizeisprecher Thomas Röwekamp ein entsprechender Eintrag in der Zulassungsbescheinigung. Als Lkw könne demnach auch ein „Liefer- und Lastkraftwagen“ unter 3,5 Tonnen Gewicht gelten, landläufig als „Sprinter“ bekannt.

Bei den insgesamt 128 Lkw-Unfällen in Unna seit 2017 kam übrigens kein Mensch zu Tode. Vier Unfälle endeten mit schweren Verletzungen, 27 mit leichten Verletzungen der Beteiligten. Elfmal kam es darüber hinaus zu hohem Sachschaden (mindestens ein Fahrzeug nicht mehr fahrbereit), 85 Mal zu normalem Sachschaden, darunter einmal unter Alkoholeinfluss.

Welche Rolle der tote Winkel sowie Radfahrer und Fußgänger bei den Unfällen gespielt haben, lässt sich aus der Statistik indes nicht herauslesen. Fakt ist, dass in Unna zuletzt weniger Radfahrer verunglückt sind (2017: 60; 2018: 53), während die Zahl der verunglückten Fußgänger anstieg (2017: 24; 2018: 31).

Insgesamt registrierte die Polizei in Unna im Vergleich der Jahre 2017 und 2018 einen erfreulich hohen Rückgang der Verkehrsunfälle, nämlich um exakt 146 (2017: 802; 2018: 656).

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