Literaturpreis für Schriftstellerin Husch Josten

Der diesjährige Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung ist an die Schriftstellerin Husch Josten gegangen. Die Auszeichnung wurde der gebürtigen Kölnerin am Sonntag in der Klassikerstadt Weimar vom Vorsitzenden der Stiftung, Norbert Lammert, überreicht. Sie ist in diesem Jahr mit 20 000 Euro dotiert nach 15 000 Euro in den vergangenen Jahren.

16.06.2019, 15:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Literaturpreis für Schriftstellerin Husch Josten

Der Schriftzug „Konrad-Adenauer-Stiftung“ am Eingang zu dem Gebäude in Berlin. Foto: Alex Ehlers/Archivbild

Die 50-Jährige, die in der Vergangenheit auch als Journalistin für Magazine und Tageszeitungen gearbeitet hat, greife heikle Themen auf wie Terrorismus und Fundamentalismus in Europa, begründete die Jury ihre Entscheidung zur Preisvergabe. Über große Themen erzähle Josten fundiert, „nicht lehrmeisterlich, vielmehr lakonisch und leicht, spannungsvoll und mit Humor, eingebettet in die Lebensgeschichte von Menschen“. 2017 war ihr Roman „Hier sind Drachen“ erschienen, der sich mit Anschlägen beschäftigt. 2012 im Roman „Das Glück von Frau Pfeiffer“ geht es auch um die Bankenkrise 2009 und ihre Folgen.

Die Adenauer-Stiftung vergibt den Literaturpreis seit 1993. Geehrt werden nach ihren Angaben Autoren, die der Freiheit das Wort geben. Zu den Preisträgern gehörten Sarah Kirsch, Günter de Bruyn, Herta Müller, Wulf Kirsten oder Daniel Kehlmann. 2018 wurde er an den französischen Schriftsteller und Übersetzer Mathias Énard verliehen.

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