Lieberknecht will in Duisburg für Aufbruchsstimmung sorgen

Torsten Lieberknecht will mit dem MSV Duisburg im Spiel beim 1. FC Köln Aufbruchsstimmung entfachen und die Aufholjagd des Tabellenletzten in der 2. Fußball-Bundesliga einleiten. „Wir müssen direkt das Gefühl vermitteln, dass wir mit großer Leidenschaft die Spiele angehen“, erklärte Lieberknecht vor seinem Debüt auf der MSV-Trainerbank am Montag (20.30 Uhr/Sky) beim Zweitliga-Spitzenreiter. „Es ist ein spezielles Spiel, Köln tritt mit einer speziellen Spielweise auf. Grundsätzlich müssen wir 90 Minuten fokussiert sein“, meinte der Coach.

07.10.2018, 09:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lieberknecht will in Duisburg für Aufbruchsstimmung sorgen

Torsten Lieberknecht, Trainer des Zweitligisten MSV Duisburg. Foto: Federico Gambarini/Archiv

Lieberknecht, der bis zur vergangenen Saison zehn Jahre bei Eintracht Braunschweig gearbeitet hatte, leitete am vergangenen Dienstag als Nachfolger des zuvor beurlaubten Ilja Gruew erstmals das Training in Duisburg. Er freute sich über perfekte Arbeitsbedingungen. „Ich habe eine hochmotivierte Mannschaft vorgefunden, das Trainingszentrum ist bombastisch, uns geht es hier in Duisburg sehr gut“, erklärte der gebürtige Pfälzer.

Grundsätzlich erwarte der 45 Jahre alte Coach von seiner Mannschaft, die in den bisherigen acht Saisonspielen erst zwei Punkte holte, „keine Wunderdinge. Wir wollen erste kleine Schritte machen und natürlich erfolgreich sein, aber Köln ist nur ein Spiel. Es wird noch eine lange Saison.“

Festgelegt hat sich Lieberknecht, dass Keeper Daniel Mesenhöler auch am Montag im MSV-Tor bleibt. Auf Angreifer Richard Sukuta-Pasu (Trainingsrückstand nach auskuriertem Magen-Darm-Infekt) muss Duisburg verzichten.

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