Lichtspezialist Hella bekommt maue Autokonjunktur zu spüren

Der Licht- und Elektronikspezialist Hella hat die maue Autokonjunktur im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahrs deutlich zu spüren bekommen. Im Zeitraum von Juni bis Ende August ging der Umsatz des Autozulieferers im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent auf 1,57 Milliarden Euro zurück, wie das MDax-Unternehmen am Donnerstag im nordrhein-westfälischen Lippstadt mitteilte. Das operative Ergebnis (Ebit) sackte um 15,6 Prozent auf 113 Millionen Euro ab. Vor allem die weiter rückläufige Fahrzeugproduktion bereitete Hella Sorgen.

26.09.2019, 07:39 Uhr / Lesedauer: 1 min

Konzernchef Rolf Breidenbach sprach von einem herausfordernden Quartal. „Es war der erwartet schwierige Start in das neue Geschäftsjahr“, befand Breidenbach, der nach einer schwächeren zweiten Jahreshälfte bereits pessimistischer in die Zukunft geblickt hatte. Ungeachtet dessen bestätigte Hella seine Jahresprognose. Demnach erwartet der Zulieferer weiterhin einen Umsatz von 6,5 bis 7 Milliarden Euro.

Breidenbach betonte, dass sich das Automotive-Geschäft trotz des negativen Branchentrends besser als der Markt entwickelt habe. Er setzt große Hoffnungen auf die Elektromobilität und das assistierte und autonome Fahren; darauf sei Hella konsequent ausgerichtet.

Produkte von Hella sind in vielen Wagen verbaut. Die Autoindustrie setzt in großem Stil auf die Scheinwerfer, Heckleuchten, Innenraum-Lampen, Radarsensoren und Kamerasoftware des Konzerns, der weltweit knapp 40 000 Mitarbeiter beschäftigt.

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