Lesung führt durch die Historie der Werner Familie Telgmann

Werne liest

Mehr Interesse fürs Lesen entwickeln: Das ist das Ziel des Aktionstags „Werne liest“. Mit dabei ist auch das Café Telgmann, in dem Besucher ein Stück Familiengeschichte miterleben können.

Werne

, 10.10.2018, 05:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Lesung führt durch die Historie der Werner Familie Telgmann

Bei „Werne liest“ findet in diesem Jahr ein Kaffeehaus-Nachmittag im Café Telgmann statt. Darüber freuen sich Kulturdezernent Alexander Ruhe (v.l.), Gerlinde Schürkmann von der Stadtbücherei und Konditormeisterin Ute Berger-Telgmann. © Mario Bartlewski

Das Café Telgmann soll sich am Freitag, 16. November, in einen Lesesaal verwandeln. Zur fünften Ausgabe des Aktionstags „Werne liest“ können sich Interessierte auf eine Reise durch die Geschichte der stadtbekannten Familie Telgmann freuen.

„Fast jeder kennt diese Familie und wir haben uns gedacht, dass die Historie der Familie die Leute interessiert“, sagt Gerlinde Schürkmann, Leiterin der Stadtbücherei Werne. Deshalb hat sie Christa Telgmann, Senior-Chefin des gleichnamigen Cafés, für den Aktionstag gewonnen. Sie hat Anekdoten in einer Chronik der Familie festgehalten. Genau die trägt sie am 16. November um 15 Uhr beim Kaffeehaus-Nachmittag vor.

Zwei öffentliche Veranstaltungen am Aktionstag

Damit ist die Veranstaltung eine von bloß zwei öffentlich zugänglichen Angeboten zum Aktionstag. Was Besucher bei der anderen Veranstaltung erwartet? Das ist noch nicht ganz klar. Nur so viel: Es soll sich an Kinder richten und zur gleichen Uhrzeit stattfinden. „Mehr verraten wir nach Sim-Jü“, sagt Schürkmann.

Klar ist hingegen, dass bei „Werne liest“ viele Lesungen in Schulen, Kitas und auch Seniorenheimen stattfinden sollen. Als Vorleser haben sich unter anderem Bürgermeister Lothar Christ, Landrat Michael Makiolla und der Werner Kulturdezernent Alexander Ruhe angekündigt.

„Wir wollen besonders an die Kids rankommen und sie für das Lesen begeistern“, sagt Ruhe, der in der Uhlandschule vorliest. Besonders Jungs gelte es mit der Aktion zu erreichen, so Schürkmann. Denn gerade die hätten weniger Lust auf das Lesen – auch, weil durch die hohe Zahl an Erzieherinnen und Lehrerinnen für sie das Lesen oft weiblich besetzt sei. „Wenn dann ein Polizist in der Schule liest, finden die Jungs das auch cool“, sagt Schürkmann.

Geschichten sorgen für Gänsehaut bei Beteiligten

Der Kaffeehaus-Nachmittag spricht allerdings wohl eher eine andere Zielgruppe an: Diejenigen, die mehr über die Geschichte der Familie Telgmann wissen wollen. Schwiegertochter Ute Berger-Telgmann ist besonders eine Stelle aus der Familien-Historie im Gedächtnis geblieben: der Hausbrand am 29. Juni 1984. „Alles ist damals abgebrannt, nur eins blieb übrig, eine Figur der Muttergottes. Und die hängt noch immer im Haus“, sagt Berger-Telgmann.

Wer mehr solcher Geschichten, die den Beteiligten selbst eine Gänsehaut beschert, hören möchte, kann ab sofort Tickets für den Kaffeehaus-Nachmittag erwerben.

  • 50 Plätze stehen für den Kaffeehaus-Nachmittag im Café Telgmann zu Verfügung.
  • Der Vorverkauf läuft ab sofort im Café Telgmann, Markt 20, und in der Stadtbücherei, Moormannplatz 12.
  • Karten kosten 5 Euro. Darin enthalten ist auch ein Heißgetränk sowie ein Stück Kuchen.
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