Lesen bis spät in die Nacht

18.11.2018, 18:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lesen bis spät in die Nacht

Zur Geisterstunde bekamen die Schüler Gruselgeschichten vorgelesen. © Greis

Nach Schulschluss freiwillig in die Schule kommen? Normalerweise macht das sicher jedes Kind nur äußerst ungern. Die 5. und 6. Klassen des Clara-Schumann-Gymnasiums sind am Freitagabend aber gerne in die Schule gekommen. Sie hatten nämlich keine Schulranzen dabei, sondern Luftmatratzen, Schlafsäcke und Bücher. Zusammen mit ihren Lehrern feierten die Kinder am Vorlesetag, der überall in Deutschland stattfand, eine lange Lesenacht bis Samstagmorgen. Wer irgendwann müde wurde, schlief einfach im Schlafsack ein.

Zudem gab es nachts zur Geisterstunde noch eine Überraschung: Fünf gruselig geschminkte Damen der Finsternis besuchten die Klassen und lasen den Schülern schaurig-schöne Geschichten vor. Da gab es auch den einen oder anderen Schreckmoment! Hinter der Verkleidung steckten aber fünf Schülerinnen aus der Oberstufe, die freiwillig gegen Mitternacht in die Schule kamen, um die Kinder zu erschrecken und zu bespaßen. Mit der Lesenacht hat die Schule auch eine besondere Bibliothek eröffnet. Hier dürfen sich die Kinder einmal im Monat ihre Lieblingsbücher ausleihen. Vier Wochen lang bleibt Zeit zum Lesen, ehe die Bücher dann im Unterricht vorgestellt werden.

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