Leck in der Gasleitung

06.11.2018, 17:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Leck in der Gasleitung

In der Urnenstraße strömte Gas aus einer Leitung. © Michael Neumann

Wegen eines Lecks in der Gasleitung rückte die Feuerwehr am Dienstagnachmittag zur Urnenstraße in Rünthe aus. Und als Erstes holten die Feuerwehrleute die Menschen aus ihren Häusern.

Während die Feuerwehrleute die Evakuierung abschlossen, rückten bereits Mitarbeiter der Gemeinschaftsstadtwerke an. Sie trennten das betroffene Haus vom Gasnetz. Die unmittelbare Gefahr war damit beseitigt. Das war für alle ein Grund, aufzuatmen.

Denn die Sache hätte auch wesentlich schlimmer ausgehen können. Bei Schachtarbeiten vor einem Haus in der Urnenstraße werden zurzeit nämlich Bitumenbahnen verlegt. Dafür braucht man einen Brenner. Und weil sich das Leck außerhalb des Hauses befand, strömte das Gas zudem mit hohem Druck an die Luft.

„Im schlimmsten Fall hätten wir hier eine riesige Stichflamme gehabt“, sagt Dirk Kemke von der Feuerwehr. Gleichwohl gingen die Feuerwehrleute auf Nummer sicher und und maßen gründlich nach.

Direkt neben dem Leck in der Leitung ließ sich schon bald kein Gas mehr feststellen, es hatte sich an der frischen Luft verflüchtigt. Aber bevor die Feuerwehr die Häuser wieder freigeben konnte, untersuchte sie die Innenräume ebenfalls.

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