Laumann zieht weitere Konsequenzen aus Apothekerskandal

Nach dem Medizinskandal um gepanschte Krebsmedikamente in einer Apotheke in Bottrop zieht das NRW-Gesundheitsministerium weitere Konsequenzen. Minister Karl-Josef Laumann (CDU) will in einer Vergleichsstudie überprüfen lassen, ob und in welchem Maß die Krankheitsverläufe von Patienten, die Krebsmittel aus der Apotheke erhalten haben, von Patientengruppen abweichen, die mit ordnungsgemäß hergestellten Arzneimitteln behandelt wurden. Das teilte das Ministerium am Mittwoch mit. Mit Ergebnissen sei nicht vor Ende 2019 zu rechnen.

18.10.2018, 11:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Laumann zieht weitere Konsequenzen aus Apothekerskandal

Karl-Josef Laumann. Foto: Rolf Vennenbernd

Das Landgericht Essen hatte Anfang Juli im Prozess um einen der größten Medizinskandale der vergangenen Jahre einen Apotheker aus Bottrop zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Nach Überzeugung des Landgerichts hatte der Mann jahrelang lebenswichtige Medikamente seiner Patienten gestreckt, um seinen luxuriösen Lebensstil zu finanzieren.

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