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Laumann fordert Anstrengungen gegen lange Arbeitslosigkeit

Der Sozialflügel der CDU fordert, Langzeitarbeitslose zielgerichtet hin zu regulären Jobs zu führen. Der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann, sagte der Deutschen Presse-Agentur in Berlin, die Betroffenen müssten intensiv begleitet werden. „Dann sind die Erfolgschancen erwiesenermaßen besonders groß“, so Laumann. „Dazu gehört auch, dass die Geförderten nah am ersten Arbeitsmarkt gefördert werden.“

19.07.2018
Laumann fordert Anstrengungen gegen lange Arbeitslosigkeit

Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen, kommt zu einer Sitzung. Foto: Michael Kappeler/Archiv

Hintergrund ist ein Gesetzentwurf von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD), den das Bundeskabinett am Mittwoch beschlossen hatte. Langjährigen Hartz-IV-Bezieher sollen künftig mit staatlich bezuschussten Jobs versorgt werden.

Bereits die Arbeitgeber hatten gewarnt, dass jahrelange Beschäftigung nur bei der öffentlichen Hand nicht auf den normalen Arbeitsmarkt führe. Laumann lobte die Pläne grundsätzlich als guten Einstieg. Zugleich mahnte er weitere Schritte zur Umsetzung des Koalitionsvertrags an. „Um mehr Menschen in Arbeit fördern zu können, muss zwingend auch der Passiv-Aktiv-Transfer in den Ländern ermöglicht werden“, sagte er. Hierbei werden Sozialleistungen zu einem Zuschuss für einen Arbeitslohn zusammengefasst. Mehr Betroffene sollen so Arbeit statt Grundsicherung bekommen.

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