Laschet würdigt Müller: „Herzstück der Industriekultur“

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat den ehemaligen Bundeswirtschaftminister und Manager Werner Müller als „großen Unternehmenslenker“ und „Herzstück der Industriekultur des Ruhrgebiets“ gewürdigt. Müller habe die RAG-Stiftung erdacht, die für die Zukunft sichere, dass alle Kosten der Steinkohle auf alle Ewigkeit nicht vom Steuerzahler zu bezahlen seien, sondern aus sich selbst getragen würden, sagte Laschet am Dienstag in Aachen.

16.07.2019 / Lesedauer: 2 min

Müller starb in der Nacht zum Dienstag in seiner Geburtsstadt Essen, wie ein Sprecher des Unternehmens Evonik der Deutschen Presse-Agentur sagte. Der Manager war schwer an Krebs erkrankt. Er wurde 73 Jahre alt.

„Von seinem innovativen Erbe werden noch viele Generationen leben“, betonte Laschet. Persönlich verliere er mit Müller einen Ratgeber und einen Freund, dem er in vielen persönlichen Begegnungen viel zu verdanken habe.

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