Laschet will Wirtschaftsbeziehungen zu Polen stärken

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) will die wirtschaftlichen Beziehungen des bevölkerungsreichsten Bundeslandes zu Polen stärken. Polen stehe als klassisches Industrieland vor ähnlichen Herausforderungen wie NRW, etwa bei der Sicherung einer bezahl- und belastbaren Energieversorgung, sagte Laschet der polnischen Tageszeitung „Rzeczpospolita“ (Montag). Er sei „an der Intensivierung der Wirtschaftskontakte und der gegenseitigen Investitionsmöglichkeiten interessiert“.

01.10.2018, 13:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Laschet will Wirtschaftsbeziehungen zu Polen stärken

Armin Laschet. Foto: Federico Gambarini

Laschet stattete dem Nachbarland am Montag erstmals in seiner Funktion als Ministerpräsident einen Besuch ab. „Polen gehört für uns zu den zehn wichtigsten Handelspartnern“, teilte Laschet mit. Mit polnischen Unternehmensvertretern wolle er darüber sprechen, wie NRW und Polen gemeinsame Strategien zur Förderung von Innovationen, Start-ups und moderner Technologien wie der Elektromobilität entwickeln könnten. Am Dienstag ist in Warschau eine Wirtschaftskonferenz mit Unternehmen aus Polen und NRW geplant.

In NRW leben schätzungsweise 600 000 Menschen mit polnischen Wurzeln. Mehr als 200 polnische Unternehmen haben Niederlassungen in dem Bundesland. „Es ist mir ein zentrales Anliegen, die guten Beziehungen zu unserem Nachbarn im Osten auf allen Ebenen zu pflegen“, sagte Laschet.

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