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Laschet übt Kritik an Verfassungsschutz-Präsident Maaßen

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen für dessen umstrittene Interview-Äußerungen zur Dimension rechtsextremer Übergriffe in Chemnitz offen kritisiert. „Verfassungsschützer sollen Verfassungsfeinde beobachten und nicht der „Bild“-Zeitung Interviews geben“, sagte Laschet, der auch CDU-Bundesvize ist, am Montagabend beim Düsseldorfer „Ständehaus“-Treff der „Rheinischen Post“. Auf die Frage von „RP“-Chefredakteur Michael Bröcker zur Zukunft von Maaßen sagte Laschet: „Das wird die Bundesregierung beantworten müssen, wie sie damit umgeht.“

10.09.2018 / Lesedauer: 2 min
Laschet übt Kritik an Verfassungsschutz-Präsident Maaßen

Armin Laschet. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Maaßen hatte dem Bundesinnenministerium zuvor einen Bericht zu seinen Einschätzungen der Vorgänge in Chemnitz vorgelegt, auch dem Kanzleramt liegt dieser vor. Er hatte der „Bild“-Zeitung vergangene Woche unter anderem gesagt, es lägen seinem Amt keine belastbaren Informationen darüber vor, dass es in Chemnitz Hetzjagden auf Ausländer gegeben habe.

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