Laschet für Baum-Prämie: Klimapaket „nicht so ambitioniert“

Ein Preis für den Kohlendioxidausstoß muss aus Sicht des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) einhergehen mit einer Prämie für Klimaschutz. An dieser Stelle sei das Klimapaket der Bundesregierung bislang nicht konkret genug, kritisierte er am Donnerstag in Düsseldorf.

26.09.2019, 11:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Laschet für Baum-Prämie: Klimapaket „nicht so ambitioniert“

Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Foto: Federico Gambarini/Archivbild

Klimaschützer Nummer 1, Kohlenstoffspeicher, Wasserfilter und Erdrutschschutz sei der Wald. „Der Wald ist Bestandteil der Klimawende“, betonte Laschet. Wer aufforste und so helfe, dass CO2 gebunden werde, müsse entlastet werden. Laschet forderte „eine echte Baum-Prämie“.

Das Klimapaket der Bundesregierung sei „ein guter Einstieg in die CO2-Bepreisung“, sagte Laschet. „Aber das Programm ist nicht ausreichend und nicht so ambitioniert wie es sein müsste.“

Zu einer gelingenden Energiewende gehöre zwingend eine Planungsbeschleunigung, unterstrich Laschet. Wenn die Voraussetzungen nicht umsetzbar seien, um etwa mit dem Zug schneller von Köln nach Berlin zu kommen als mit dem Flugzeug, werde der Umstieg nicht klappen.

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