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Landtag debattiert über neue Standards zur Inklusion

Das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung erhitzt seit Jahren die Gemüter. Nun will die schwarz-gelbe Regierung die Inklusion in NRW neu regeln. Am Donnerstag diskutiert der Landtag über das Streitthema.

12.07.2018

Der nordrhein-westfälische Landtag debattiert heute über neue Standards für das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung. Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hatte vergangene Woche neue Eckpunkte zur sogenannten Inklusion vorgestellt. Demnach sollen die Angebote an Schulen des Gemeinsamen Lernens gebündelt und verbindliche Standards eingeführt werden: Künftig müssen weiterführende Schulen ein pädagogisches Inklusionskonzept sowie genug Räume haben, um gemeinsames Lernen anzubieten. Zudem sollen dort Sonderpädagogen arbeiten. Lehrer müssen an entsprechenden Fortbildungen teilnehmen.

Kaum ein Thema in der Bildungspolitik sei ähnlich kontrovers diskutiert worden wie die Umsetzung der Inklusion an den Schulen, heißt es in einem Antrag von CDU und FDP für die Aktuelle Stunde. Die schwarz-gelbe Landesregierung will weiterhin auch ein flächendeckendes Angebot an Förderschulen erhalten und hat dafür die Mindestgrößen aller Förderschulen deutlich reduziert.

Außerdem will der Landtag am Donnerstag ein Gesetz verabschieden, das jedem Bürger das Recht gibt, individuell Verfassungsbeschwerde beim Verfassungsgerichtshof NRW in Münster einzulegen.

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