Landtag beschließt Kostenübernahme für Umstellung auf G9

Kurz vor der Umstellung vom acht- auf das neunjährige Gymnasium (G9) ist auch die Übernahme der Millionenkosten unter Dach und Fach. Der Landtag beschloss am Mittwochabend ein Gesetz, wonach die Kommunen von 2022 bis 2026 insgesamt rund 518 Millionen Euro vom Land vor allem für die Schaffung neuer Schulräume erhalten.

27.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Landtag beschließt Kostenübernahme für Umstellung auf G9

Eine Schülerin der Oberstufe streicht an einem Gymnasium den Schriftzug „G8“. Foto: Armin Weigel/Archivbild

Das Gesetz war der letzte Baustein von mehreren Gesetzen und Verordnungen für die Rückkehr zu G9. Sie sei stolz, dass „eines der größten Reformprojekte dieser Landesregierung“ innerhalb von nicht einmal zwei Jahren auf den Weg gebracht werden konnte, sagte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Donnerstag.

Zum Beginn des neuen Schuljahres 2019/20 stellen fast alle der rund 600 öffentlichen und privaten Gymnasien in NRW auf G9 um. Nur drei Schulen bleiben beim achtjährigen Gymnasium. Die Umstellung beginnt mit den Fünft- und Sechstklässlern. Der erste reguläre G9-Jahrgang macht 2027 Abitur.

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