Landschaftspflege der Stadt teurer als gedacht: Nun fließt mehr Geld in diesen Bereich

Landschaftspflege

Die finanziellen Mittel für die Landschaftspflege reichen nicht bis zum Jahresende aus. Vor allem durch den Sturm Friederike wurde mehr Geld ausgegeben. Der Kostenansatz wird deshalb erhöht.

Werne

, 25.11.2018, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Landschaftspflege der Stadt teurer als gedacht: Nun fließt mehr Geld in diesen Bereich

Das Sturmtief Friederike sorgte für erhebliche Mehraufwendungen in der Landschaftspflege. Deshalb wird der Kostenansatz erhöht um 20.000 Euro. © Jörg Heckenkamp (A)

Schon im September hatte der Kommunalbetrieb Werne die finanziellen Mittel für die Landschaftspflege zu 90 Prozent ausgeschöpft. Vor allem durch das Sturmtief Friederike im Januar sei es zu hohen Mehraufwendungen gekommen, erklärte Gisbert Bensch, Tiefbauamtsleiter, im Herbst. Die Beseitigung dieser Schäden stand allein mit 20.000 Euro zu Buche. Hinzu kamen ein hoher Pflegeaufwand am Baumbestand sowie steigende Unterhaltungskosten für Ausgleichs-, Ersatz und Forstflächen.

Das hat die Verantwortlichen zum Sparen gezwungen. Auf wünschenswerte Arbeiten wurde verzichtet. Nur unumgängliche Arbeiten, die aufgrund der Verkehrssicherheit nötig sind, sind durchgeführt worden.

Mittel zu 96 Prozent ausgeschöpft

Mittlerweile sind die Mittel zu 96 Prozent ausgeschöpft, wie aus dem Zwischenbericht des Kommunalbetriebs hervorgeht. Die verfügbaren Mittel werden nicht bis zum Ende des Jahres ausreichen. Deshalb wird der Kostenansatz für dieses Jahr um 20.000 Euro auf insgesamt 100.000 erhöht. Das teilten die Verantwortlichen bei der Vorstellung des Wirtschaftsplanes für den Kommunalbetrieb am Donnerstag im Ausschuss mit.

Schon in den beiden vergangenen Jahren kam der Betriebszweig Landschaftspflege nur noch knapp mit den finanziellen Mitteln aus, so Gisbert Bensch. Eine Erhöhung des Kostenansatzes sei nur folgerichtig.

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