Landesbank Helaba holt nach schwachem Jahresstart wieder auf

Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) hat im dritten Quartal Boden gutgemacht und strebt nun für das Gesamtjahr 2018 ein stabiles Ergebnis an. „Nach einem verhaltenen Start ins Jahr befinden wir uns nach einem guten Ergebnis im dritten Quartal nun nahezu wieder auf Vorjahresniveau“, bilanzierte Vorstandschef Herbert Hans Grüntker am Donnerstag in Frankfurt. „Vor diesem Hintergrund erwarten wir ein Vorsteuerergebnis auf Vorjahresniveau.“

22.11.2018, 09:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Landesbank Helaba holt nach schwachem Jahresstart wieder auf

Logo der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) an einem Bürogebäude. Foto: Arne Dedert/Archiv

Nach neun Monaten lag das Vorsteuerergebnis mit 364 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert (381 Mio Euro). Zum Halbjahr war die Lücke aber noch deutlich größer gewesen. Der Überschuss stieg im Zeitraum Januar bis einschließlich September leicht von 249 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf nun 255 Millionen Euro. Im dritten Quartal erzielte Deutschlands viertgrößte Landesbank einen Vorsteuergewinn von 164 Millionen Euro nach 143 Millionen Euro ein Jahr zuvor.

Im Gesamtjahr 2017 war der Gewinn der Helaba auf den niedrigsten Wert seit der Finanzkrise gesunken - unter anderem wegen des Zinstiefs und Regulierungskosten. Auch der scharfe Wettbewerb um Kunden drückt auf die Erträge. Mit 256 Millionen Euro verdiente das Institut im vergangenen Jahr unter dem Strich fast ein Viertel weniger als 2016. Vor Steuern standen 447 Millionen Euro Gewinn in den Büchern der Landesbank, die Sparkassen in Hessen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg betreut.

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