LWL-Museum in Münster zeigt „Bauhaus und Amerika“

Unter dem Titel „Bauhaus und Amerika. Experimente in Licht und Bewegung“ zeigt das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster 150 Arbeiten von 50 Künstlern. Die Ausstellungsmacher zeigen von Freitag bis zum 10. März 2019, welchen Einfluss die in die USA wegen der Nazis emigrierten Bauhaus-Künstler auf die amerikanische Kunstszene hatten, wie der Landschaftsverband Westfalen-Lippe am Donnerstag zur Eröffnung mitteilte.

08.11.2018, 12:39 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Auseinandersetzungen mit Licht und Bewegung. László Moholy-Nagys „Licht-Raum-Modulator“ aus dem Jahr 1930 gilt als erste großformatige kinetische Lichtskulptur. Das Werk ist in Münster von 11 bis 16 Uhr für jeweils 15 Minuten zu sehen. Welchen Einfluss der in Bottrop geborene Josef Albers auf seine Schüler in den USA hatte, zeigen Werke von Richard Anuszkiewicz, Julian Stanczak und Sue Fuller. Albers, der durch seine großformatigen farbigen Quadrate bekannt wurde, machte die Amerikaner in den 1960er-Jahren laut LWL mit dem skeptischen Sehen vertraut.

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