LKW brennt auf Rastplatz an der A1 aus - Feuerwehr Schwerte verhindert Katastrophe

dzRaststätte Lennhof

Nächtlicher Großeinsatz auf der A1 zwischen Schwerte und Hagen: Am Rasthof Lennhof brannte ein Sattelschlepper komplett aus. Polizei und Schwerter Feuerwehr verhinderten eine Katastrophe.

Schwerte

, 29.10.2019, 12:08 Uhr / Lesedauer: 1 min

Als wir eingetroffen sind, stand der Sattelschlepper schon im Vollbrand“, erläutert Reinhard Arndt von der Feuerwehr Schwerte. Der Einsatzleiter und seine Kollegen konnten froh sein, dass der Brand dort ausbrach, wo er ausbrach.

Denn an der Raststätte Lennhof West auf der A1 zwischen Schwerte und Hagen befindet sich auch die Station der Autobahnpolizei. Und deren Beamte hatten das Feuer als Erste gesehen - und direkt die schlafenden LKW-Fahrer geweckt. Damit die schnell wegfahren.

Aus zwei Gründen: Erstens sollte verhindert werden, dass der Brand vom einen Sattelschlepper auf die umliegenden Fahrzeuge übergreift. Zweitens konnten die Feuerwehrleute aus Schwerte nur so den Platz bekommen, den sie auch brauchten.

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Lastwagen brennt an A1-Raststätte komplett aus

Auf dem A1-Rastplatz Lennhof zwischen Schwerte und Hagen ist ein Lastwagen komplett ausgebrannt. Polizei und Feuerwehr verhinderten die Katastrophe.
29.10.2019
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Hochschlagende Flammen, kleine Explosionen und auslaufender brennender Kraftstoff - damit hatte die Feuerwehr beim nächtlichen Einsatz an der A1 zu kämpfen.© VN24.nrw
Hochschlagende Flammen, kleine Explosionen und auslaufender brennender Kraftstoff - damit hatte die Feuerwehr beim nächtlichen Einsatz an der A1 zu kämpfen.© VN24.nrw
Hochschlagende Flammen, kleine Explosionen und auslaufender brennender Kraftstoff - damit hatte die Feuerwehr beim nächtlichen Einsatz an der A1 zu kämpfen.© VN24.nrw
Hochschlagende Flammen, kleine Explosionen und auslaufender brennender Kraftstoff - damit hatte die Feuerwehr beim nächtlichen Einsatz an der A1 zu kämpfen.© VN24.nrw
Hochschlagende Flammen, kleine Explosionen und auslaufender brennender Kraftstoff - damit hatte die Feuerwehr beim nächtlichen Einsatz an der A1 zu kämpfen.© VN24.nrw
Hochschlagende Flammen, kleine Explosionen und auslaufender brennender Kraftstoff - damit hatte die Feuerwehr beim nächtlichen Einsatz an der A1 zu kämpfen.© VN24.nrw
Hochschlagende Flammen, kleine Explosionen und auslaufender brennender Kraftstoff - damit hatte die Feuerwehr beim nächtlichen Einsatz an der A1 zu kämpfen.© VN24.nrw
Hochschlagende Flammen, kleine Explosionen und auslaufender brennender Kraftstoff - damit hatte die Feuerwehr beim nächtlichen Einsatz an der A1 zu kämpfen.© VN24.nrw
Hochschlagende Flammen, kleine Explosionen und auslaufender brennender Kraftstoff - damit hatte die Feuerwehr beim nächtlichen Einsatz an der A1 zu kämpfen.© VN24.nrw
Hochschlagende Flammen, kleine Explosionen und auslaufender brennender Kraftstoff - damit hatte die Feuerwehr beim nächtlichen Einsatz an der A1 zu kämpfen.© VN24.nrw
Hochschlagende Flammen, kleine Explosionen und auslaufender brennender Kraftstoff - damit hatte die Feuerwehr beim nächtlichen Einsatz an der A1 zu kämpfen.© VN24.nrw
Hochschlagende Flammen, kleine Explosionen und auslaufender brennender Kraftstoff - damit hatte die Feuerwehr beim nächtlichen Einsatz an der A1 zu kämpfen.© VN24.nrw
Das Feuer brannte nur wenige Meter neben der Gastronomie.© Feuerwehr Schwerte
Das Feuer brannte nur wenige Meter neben der Gastronomie.© Feuerwehr Schwerte
Das Feuer brannte nur wenige Meter neben der Gastronomie.© Feuerwehr Schwerte
Das Feuer brannte nur wenige Meter neben der Gastronomie.© Feuerwehr Schwerte

Mehrere LKW-Planen schmelzen - Fahrer bringt sich in Sicherheit

„Das war echt ein Vorteil, dass die Polizisten fix vor Ort waren und rundherum schon alle geweckt hatten“, unterstreicht Feuerwehr-Einsatzleiter Arndt. Dennoch: Auch an einigen anderen LKW schmolzen die Planen.

Die Feuerwehr hatte zu kämpfen gegen hochschlagende Flammen, kleine Explosionen und auslaufenden brennenden Kraftstoff.

Der Fahrer des brennenden Lastwagens, der mit Milchtüten beladen war, hatte sich schnell in Sicherheit gebracht. Er hatte allerdings einen Schock erlitten und musste in ärztliche Behandlung.

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Zunächst war unklar: Woher stammt der LKW überhaupt?

Deshalb blieb zunächst auch eine Frage ungeklärt: Woher stammen LKW und Fahrer überhaupt? Die Kennzeichen seien mit verbrannt, so Arndt. Einzig über die Fahrgestellnummer wäre es wohl noch möglich, das ausgebrannte Fahrzeug zu identifizieren.

Drei Stunden lang waren die Feuerwehrleute aus Schwerte-Mitte und Ergste im Einsatz. Wesentlich dabei, so Arndt: zu verhindern, dass das Feuer auf die Raststätte selbst übergreift. Am Gebäude entstanden zwar kleinere Schäden. In Brand ging es allerdings nicht auf.

Nach dem dreistündigen Einsatz habe man die Einsatzstelle der Polizei übergeben. Dann habe sich eine Firma um die Frage gekümmert: Muss der Löschschaum abgepumpt und entsorgt werden? In unmittelbarer Nähe der Raststätte befindet sich die Mündung der Lenne in die Ruhr.

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