LAG: Verhandlung über Kündigung von Professorin

Die Hochschule Niederrhein will eine Professorin loswerden. Sie sei unerlaubt Nebentätigkeiten nachgegangen, habe eine Vorlesung geschwänzt und eigenmächtig einen Vertreter engagiert. Nun entscheidet das Landesarbeitsgericht den Fall.

20.11.2018, 19:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
LAG: Verhandlung über Kündigung von Professorin

Der Schriftzug "Landesarbeitsgericht" an dessen Eingang in Düsseldorf. Foto: Jan-Philipp Strobel/Archiv

Über die fristlose Kündigung einer Professorin der Hochschule Niederrhein verhandelt am morgigen Mittwoch das Landesarbeitsgericht. Die Professorin hatte an der Hochschule Betriebswirtschaft gelehrt, bis ihr gekündigt worden war: Sie habe gegen das Nebentätigkeitsverbot verstoßen, sei einer Vorlesung unentschuldigt ferngeblieben und habe eigenmächtig einen externen Lehrbeauftragten zum Abhalten der weiteren Vorlesungen engagiert, warf ihr die Leitung der Hochschule vor (Az.: 7 Sa 370/18). In erster Instanz hatte aber die Professorin gewonnen. Die Vorwürfe rechtfertigten keine Kündigung, hatte das Arbeitsgericht Mönchengladbach befunden.

Weitere Meldungen
Meistgelesen