Kurze Geschichte des Schürenfelds

dzHintergrund

Fröndenberg

, 01.11.2018, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Gewerbegebiet Schürenfeld ist seit Jahrzehnten in der Planung. Zunächst sollten westlich der B233 sowohl ein Wohn- als auch ein Gewerbegebiet entstehen. Doch Ende 2009 legte die Verwaltung die Planungen zunächst auf Eis, nachdem die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis Unna (WfG) dem Vorhaben Unwirtschaftlichkeit bescheinigt hatte. Ende 2012 beschloss die Politik, einen Bebauungsplan allein für das Gewerbegebiet aufstellen zu lassen. Die Wohnbebauung war damit vom Tisch. Mitte 2015 entdeckten Archäologen Spuren einer umfangreichen eisenzeitlichen Siedlung. Obwohl für die Untersuchung Zeit eingeräumt werden muss, ging die Stadt damals noch davon aus, 2017 mit den ersten Erschließungsarbeiten für das Schürenfeld beginnen zu können. 2015 legte Fachbereichsleiter Martin Kramme eine Kostenrechnung für das Schürenfeld vor, wonach dieses nun doch kostendeckend zu entwickeln und nicht - wie voher angenommen - mit rund 4 Millionen Euro zu subventionieren ist. Die Bürgerinitiative BIS 233 formierte sich zum Widerstand und sammelte Unterschriften gegen das geplante Gewerbegebiet. Trotzdem gab der Rat im April 2016 grünes Licht für die Entwicklung des Gewerbegebiets Schürenfeld. Seither laufen die Grundstücksverhandlungen.

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