Art Düsseldorf verankert sich regional und international

Mit Galerien aus zahlreichen Ländern ist die Kunstmesse Art Düsseldorf am Donnerstag in ihr zweites Jahr gestartet. Rund 90 Aussteller aus fast 20 Ländern bieten bis Sonntag moderne und zeitgenössische Kunst von 1945 bis zur Gegenwart an. Darunter sind internationale Schwergewichte wie David Zwirner und Marlborough aus New York, vor allem aber auch Galerien aus dem Rheinland und den Beneluxländern. Eines der teuersten Werke ist ein frühes Bild mit einer eingeschnittenen vergoldeten Leinwand von Lucio Fontana, das für 1,5 Millionen Euro angeboten wird. Aber auch Kunst für wenige hundert Euro ist auf der Messe zu finden.

15.11.2018, 02:29 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Art Düsseldorf hatte zu ihrem Auftakt 2017 mit 43 000 Besuchern die Erwartungen der Veranstalter übertroffen. Kurz vor der zweiten Auflage kündigte jedoch ihr Partner, die Schweizer Messegesellschaft MCH, den Ausstieg an. Die MCH veranstaltet auch die weltweit wichtigste Kunstmesse Art Basel. Der Direktor der Art Düsseldorf, Walter Gehlen, nimmt das gelassen. Die MCH habe weder Aussteller noch Sponsoren akquiriert und sei auch finanziell kaum an der Art Düsseldorf beteiligt. Den wirtschaftlichen Erfolg des vergangenen Jahres habe das Team der Art Düsseldorf selbst erarbeitet, sagte er. Die dritte Art Düsseldorf ist bereits für November 2019 terminiert.

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