Kritik aus NRW vor drittem Dieselgipfel

An diesem Montag treffen sich Bund und Kommunen zum dritten Dieselgipfel in Berlin. Dabei dürfte die Bundesregierung von NRW-Oberbürgermeistern einiges an Kritik zu hören bekommen.

03.12.2018, 03:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kritik aus NRW vor drittem Dieselgipfel

Zahlreiche Autos fahren auf der Autobahn 40 in Essen. Foto: Marcel Kusch/Archiv

Vor dem dritten Dieselgipfel am Montag in Berlin haben Stadtoberhäupter aus Nordrhein-Westfalen deutlich mehr Unterstützung von der Bundesregierung gefordert. So kritisierte der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU) im „Spiegel“, die Berliner Politiker hätten es versäumt, im Dieselskandal Druck auf Autokonzerne auszuüben. Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) forderte die Bundesregierung auf, „die Kommunen gegenüber der Autoindustrie mit aller Kraft zu unterstützen“. Dazu gehörten rasche Hardware-Nachrüstungen und Umtauschprämien, sagte Reker der Deutschen Presse-Agentur. Gerichte hatten in den vergangenen Wochen Dieselfahrverbote unter anderem für einen großen Teil Kölns und einen Abschnitt der stark befahrenen Autobahn 40 durchs Ruhrgebiet angekündigt.

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