Krebserregendes Baumaterial war nach Laubenbrand ein Thema

dzAsbest

Mitunter waren die abgebrannten Lauben bis zu 40 Jahre alt – und natürlich fanden sich anschließend auch Reste des einstigen Wunderbaustoffes Asbest. Den hat man sachgerecht entsorgt.

Holzwickede

, 30.08.2019, 13:46 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Umgang mit Asbest ist im Falle eines Brandes vermeintlich einfacher, als wenn man den Baustoff durch eine Sanierung ersetzen will. Denn laut Bundesumweltamt ist das Bohren, Sägen, Schleifen, Fräsen und Flexen von Asbestmaterial verboten.

Anders sieht es aber beim Abtransport von Asbest-Abfällen aus. Zwar empfiehlt das Umweltbundesamt, auch hier auf Fachfirmen zurückzugreifen. Nur macht Kleingärtner Hermann Volke auch klar: „Und wer soll das bezahlen?“

Im Falle des Laubenbrandes hat man sich beim KGV vorab informiert, auch einen Kameraden der Feuerwehr befragt und das Material selbst entsorgt.

„Wir hatten Schutzanzüge, Atemschutzmasken und entsprechende Säcke für den Transport“, sagt der KGV-Vorsitzende. Zudem habe man das Material befeuchtet, um Asbeststaub zu vermeiden.

Entsprechende Gewebesäcke zur Entsorgung diverser Baumaterialen gibt es übrigens für wenige Euro am Holzwickeder Werstoffhof. Asbest darf hier aber nicht abgeliefert werden: Das geht im Kreis Unna wiederum nur am GWA-Wertstoff in Kamen an der Mühlhauser Straße – und auch nur nach Anmeldung unter Tel. (02307) 94 22 00.

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