Konrad-Adenauer-Straße: Aus dem Parkstreifen wird ein Radweg

Marode Straße

Einstimmig hat der Ausschuss für Sicherheit am Donnerstag (12.9.) die Sanierung der Konrad-Adenauer-Straße beschlossen. Uneinigkeit herrschte hingegen bei der Neuaufteilung des Straßenraums.

Lünen

, 13.09.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Konrad-Adenauer-Straße: Aus dem Parkstreifen wird ein Radweg

Konrad-Adenauer-Straße in Lünen © Goldstein

Der Abschnitt der Konrad-Adenauer-Straße zwischen Lippebrücke und Kreuzung mit der Borker Straße ist am Ende. Dezernent Arnold Reeker hatte im Ausschuss für Stadtentwicklung bereits deutliche Worte für den Zustand gefunden und von deinem drohenden „Totalverlust“ gesprochen.

Die Verwaltung hatte daraufhin vorgeschlagen, die Fahrbahn zu erneuern und in diesem Zuge den Parkstreifen auf der Konrad-Adenauer-Straße zugunsten von Radwegen aufzugeben. Das fand im Ausschuss nicht ungeteilte Zustimmung, am Ende war das Ergebnis mit 13 zu 7 Stimmen allerdings deutlich.

Dezernent Arnold Reeker hatte zuvor noch einmal für die Verwaltungsvorlage geworben: „Viele sagen, dass da kein Radfahrer langfährt. Wir glauben aber, dass, wenn es erst einmal ein Angebot dort gibt, dieses auch genutzt wird.“ Auch sei der Radweg mit Blick auf die Klimadiskussion ein gutes Signal.

Lippewohnpark ist nicht die Ursache

Unstrittig war die Tatsache, dass die Fahrbahn saniert werden muss. Die Verwaltung widersprach auch Mutmaßungen, dass der Bau des Lippewohnparks der Straße den Rest gegeben hätte: „Das Bauwerk hat seinen Zenit erreicht und wäre auch ohne die Errichtung des Wohnparks an seine Grenzen gekommen.“

Die Kosten für die Sanierung betragen laut Verwaltung 750.000 Euro.

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