Kohlenstoffmonoxid-Notfall: 14-Jährige verletzt

Eine Kohleheizung hat in einer Wohnung in Ahlen im Kreis Warendorf eine zu hohe Konzentration von Kohlenstoffmonoxid (CO) verursacht und eine Familie in Gefahr gebracht. Der Defekt trat wahrscheinlich wegen des warmen Wetters am Sonntag auf, teilte die Polizei mit. Ein 14 Jahre altes Mädchen erlitt leichte Verletzungen. Auch der Vater wurde im Krankenhaus untersucht.

13.10.2019, 15:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kohlenstoffmonoxid-Notfall: 14-Jährige verletzt

Ein Sanitäter vor einem Rettungswagen mit der Nummer des Notrufes. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Der Familienvater hatte seine Tochter am Vormittag in einem ungewöhnlich schläfrigen Zustand angetroffen und Helfer alarmiert, wie es hieß. Als die Feuerwehr eintraf, habe das CO-Warngerät ausgelöst. Das Haus wurde evakuiert.

Ursache war demnach vermutlich die warme Witterung. Wegen der Wärme sei ein zu hoher Druck im Abluftrohr der Heizungsanlage entstanden, erklärte ein herbeigerufener Schornsteinfeger. Dadurch hätten die Abgase beim Anheizen nicht richtig entweichen und sich das geruchlose tödliche CO-Gas in der Wohnung ausbreiten können.

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