Kölns neuer Coach Gisdol erlebt guten Modeste

Zwei Trainingseinheiten, eine Geste für Modeste, ein Gespräch mit dem Spielerrat: Der neue Trainer Markus Gisdol muss die bisher so gebeutelten Spieler beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln auf den letzten Drücker auf das Spiel gegen den Tabellenzweiten RB Leipzig am Samstag (18.30 Uhr/Sky) vorbereiten. „Wir müssen mixen und auch sehen, dass sich unsere Mannschaft wiederfindet. Vielleicht haben wir ein bisschen Mut zur Lücke. Aber wir müssen auch darauf achten, dass das Team die Sicherheit behält“, sagte Gisdol am Donnerstag zu seinen ersten beiden Arbeitstagen mit zwei Trainingseinheiten.

21.11.2019, 13:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kölns neuer Coach Gisdol erlebt guten Modeste

Markus Gisdol, neuer Trainer, leitet sein erstes Training. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Gisdol war am Dienstag als Nachfolger des entlassenen Achim Beierlorzer beim Tabellenvorletzten vorgestellt worden. Im Mittelpunkt standen für den 50-Jährigen vor allem ein Gespräch mit dem Mannschaftsrat und die Person Anthony Modeste, mit der das Verhältnis nach der gemeinsamen Zeit bei der TSG Hoffenheim angespannt gewesen sein soll. „Das war mit einem Lächeln erledigt. Wir haben eine sehr gute Erinnerung, dass wir eine sauerfolgreiche Zeit hatten. Wie er gestern trainiert hat, so wollen wir ihn sehen“, lobte Gisdol den Franzosen.

Modeste gehört auch dem Mannschaftsrat an, aus dem der Coach in Gesprächen vor allem mit Kapitän Jonas Hector sehr hoffnungsvolle Eindrücke bekam. „Wir haben mehrere mündige Spieler“, sagte Gisdol. Und der neue Sportgeschäftsführer Horst Heldt, der den Gesprächen beiwohnte, ergänzte: „Ich habe den Eindruck, dass die Spieler den Bock umstoßen wollen. Gegen eine Mannschaft, die extreme Qualität hat.“

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