Braunschweig hadert mit Chancenverwertung und Schiedsrichter

Nach der Tabellenführung ist auch noch der zweite direkte Aufstiegsplatz weg. Denn Eintracht Braunschweig spielt bei Viktoria Köln trotz vieler Chancen nur 0:0.

21.09.2019, 16:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bei Eintracht Braunschweig wächst eine Woche vor dem Spitzenspiel gegen den Halleschen FC der Frust. Das 0:0 bei Viktoria Köln war am Samstag bereits der zweite unnötige Punktverlust in der 3. Fußball-Liga nacheinander. Doch während es bei der 1:2-Heimniederlage gegen Hansa Rostock noch an der Leistung haperte, scheiterte der Aufstiegskandidat diesmal an seiner schwachen Chancenverwertung. „Wir haben vielleicht die beste erste Halbzeit der Saison gespielt, aber uns hat der Punch gefehlt“, sagte Verteidiger Benjamin Kessel. „Unter dem Strich ist ein Punkt hier zu wenig.“

Die Eintracht vergab durch Nick Proschwitz (4./38./63.) und einen Pfostenschuss von Neuzugang Patrick Kammerbauer (17.) nicht nur mehrere gute Möglichkeiten, sondern wurde auch noch durch zwei Fehlentscheidungen benachteiligt. Denn der Schiedsrichter übersah ein elfmeterreifes Foul an Robin Ziegele (39.) und einen rot-würdigen Ellbogen-Check des Kölners Tobias Willers (56.). „Braunschweig ist eine Top-Mannschaft. Wir können zufrieden sein, dass wir heute nicht verloren haben“, sagte Viktoria-Trainer Pavel Dotchev.

Am nächsten Samstag empfängt die Eintracht den punktgleichen HFC. Es ist das Spiel des Tabellendritten gegen den -Zweiten, nachdem die SpVgg Unterhaching an beiden vorbei die Spitze übernommen hat.

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