Klopp-Schwärmereien: Zorc hält Diskussion für „Kinderkram“

Manager Michael Zorc von Fußball-Vizemeister Borussia Dortmund hält die Diskussionen um Trainer Lucien Favre in Folge der Buch-Veröffentlichung von Club-Chef Hans-Joachim Watzke für „Kinderkram.“ Watzke hatte in dem Buch gestanden, dass er Ex-Trainer Jürgen Klopp wegen einer möglichen Rückkehr angefragt habe. Das sei aber 2017 gewesen und nicht direkt vor Favres Verpflichtung im Sommer 2018, betonte Zorc im ZDF-„Sportstudio“ und erklärte: „Jeder weiß, dass Jürgen Klopp hier verehrt wird. Aber das hat doch nichts mit der Autorität des aktuellen Trainers zu tun.“ Für den unglücklichen Zeitpunkt der Buch-Veröffentlichung könne Watzke nichts, „das ist eine Frage der Verlage“.

20.10.2019, 09:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Klopp-Schwärmereien: Zorc hält Diskussion für „Kinderkram“

Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc geht vor dem Spiel über den Platz. Foto: Guido Kirchner/Archiv

Zuvor hatte unter anderem der frühere Welt- und Europameister Jürgen Kohler Kritik geübt. Er halte zumindest den Zeitpunkt der Buchveröffentlichung für schwierig, hatte der langjährige Dortmunder Abwehrchef der „Sport Bild“ gesagt: „Die Borussia hat bislang nicht souverän gespielt. Aki Watzke hat es sicher nicht mit Vorsatz gemacht, aber unbewusst schadet er dem eigenen Trainer.“

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