Klöckner dringt auf schnellstmögliches Ende des Kükentötens

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner dringt darauf, das Massentöten männlicher Küken „so schnell wie möglich“ zu beenden. Ihre Position sei schon lange, dass dies ethisch nicht vertretbar sei, erklärte die CDU-Politikerin am Donnerstag nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts. Demnach ist das Kükentöten nur noch vorübergehend zulässig - bis zur Einführung alternativer Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Hühnerei.

13.06.2019, 13:13 Uhr / Lesedauer: 1 min

Klöckner betonte, ein solches Verfahren sei auf dem Weg zur Serienreife und werde Brütereien bald flächendeckend zur Verfügung stehen. Alternativen müssten dann aber auch rasch angewendet werden. Sie erwarte von Unternehmen und Verbänden, tätig zu werden. Geplant sei bald auch ein Treffen dazu.

Einbezogen werden müssten zudem die Verbraucher, sagte Klöckner. „Mit ihrer Kaufentscheidung haben sie es letztlich mit in der Hand, ob sich innovative Verfahren durchsetzen oder immer mehr Eier importiert werden.“ Das Ministerium fördere mit insgesamt mehr als acht Millionen Euro mehrere Verfahren und Initiativen, die das Kükentöten überflüssig machten.

Weitere Meldungen
Meistgelesen