KlöCo: Keine Gespräche mit Thyssenkrupp

Zwischen dem Stahlhändler Klöckner & Co (KlöCo) und Thyssenkrupp herrscht aktuell Funkstille. Es gebe keine Gespräche, sagte KlöCo-Chef Gisbert Rühl am Mittwoch in Duisburg in einer Telefonkonferenz nach der Vorlage der Zahlen zum dritten Quartal. Das Unternehmen befinde sich in einer „abwartenden Haltung“.

30.10.2019, 12:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
KlöCo: Keine Gespräche mit Thyssenkrupp

Die Hauptzentrale des Thyssenkrupp Konzern. Foto: Guido Kirchner/dpa

Thyssenkrupp wird seit längerem ein Interesse an KlöCo nachgesagt. Nach dem Rauswurf von Thyssenkrupp-Chef Guido Kerkhoff Ende September soll KlöCo laufende Gespräche mit den Essenern einem Zeitungsbericht zufolge jedoch abgebrochen haben.

Der Stahlhändler verbuchte im dritten Quartal des Geschäftsjahres einen Verlust 23 Millionen Euro, wie es am Mittwoch weiter hieß. Im Vorjahreszeitraum hatte noch ein Gewinn von 22 Millionen Euro zu Buche gestanden. KlöCo hatte seine Prognose für das laufende Jahr bereits Mitte Oktober gesenkt.

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