Kirchplatz: Sperrmauer bremst ab sofort Radfahrer

„Werner Mauer“

Vor zwei Jahren ließ die Stadt einen Hügel gegen verbotswidriges Radfahren neben der Kirchhof-Treppe aufschütten. Ohne Erfolg. Seit heute steht dort eine massive Mauer.

Werne

, 09.10.2018, 15:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kirchplatz: Sperrmauer bremst ab sofort Radfahrer

Neben der Treppe vom Hornecenter hinauf zum Kirchplatz entsteht am 9. Oktober 2018 eine Mauer gegen unbefugtes Radfahren. © Jörg Heckenkamp

Zum Hintergrund: Etliche Fahrradfahrer nutzen nur ungern die lange Rampe rechts von der Treppe vom Horne-Center hoch zum Kirchplatz beziehungsweise Museums-Vorplatz. Stattdessen hatte sich im Laufe der Jahre links neben der Treppe eine Abkürzung über die Wiese etabliert.

Hügel zeigte keine Wirkung

Dem wollte die Stadt im Sommer 2016 einen Riegel vorschieben und schüttete einen kleinen Hügel am oberen Ende der Abkürzung auf. Doch ohne Erfolg: Entweder umkurvten die Radler das wenig wirksame Hindernis, oder sie nutzten es sogar als Startrampe für den schnellen Weg nach unten.

Kirchplatz: Sperrmauer bremst ab sofort Radfahrer

Ein Hügel sollte im Sommer 2016 den Radfahrern die Abkürzung neben der Treppe zwischen Museumsvorplatz und Hornecenter verbauen - ohne Erfolg. © Jörg Heckenkamp (A)

„Es ist dort aber immer wieder zu Stürzen gekommen“, sagt Gisbert Bensch, Leiter des Tiefbauamtes, auf RN-Anfrage. Deshalb habe man am Dienstag, 9. Oktober, mit dem Bau einer Sperrmauer aus rechteckigen Pflanzsteinen begonnen.


Sperrmauer ist 60 bis 90 Zentimeter hoch

„Sie soll 60 bis 90 Zentimer hoch werden“, sagt Bensch. Niedriger würde nichts nützen, da würden es die sportlichen Radler eher als Herausforderungen ansehen, drüber hinwegzusetzen.

Da nur ein Teil des Grundstückes städtisch ist, der größere Anteil sich in Privatbesitz befindet, musste sich die Stadt mit dem Eigentümer einigen. „Das ist geschehen“, sagt Bensch, „außerdem beteiligt sich der Grundstücksbesitzer an den Kosten“.

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