„Kinderwelt“-Brand wegen technischen Defekts

Nach dem Großbrand eines Indoor-Spielplatzes in Recklinghausen geht die Polizei von einem technischen Defekt als Ursache aus. „Auf Brandstiftung oder Fahrlässigkeit gibt es im Moment keine Hinweise“, sagte ein Sprecher der Polizei am Freitag. Bei dem Großbrand der „Kinderwelt“ war am Donnerstag das komplette Gebäude zerstört worden. Bis auf einen leicht verletzten Feuerwehrmann waren keine Menschen zu Schaden gekommen. Den Sachschaden schätzt die Polizei nach Angaben von Freitag auf rund vier Millionen Euro.

23.08.2019, 16:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
„Kinderwelt“-Brand wegen technischen Defekts

Indoor-Spielplatz „Kinderwelt“ nach dem Brand. Foto: Feuerwehr Recklinghausen

Die Ermittlungen zur genauen Ursache des Brandes sollen in der kommenden Woche fortgesetzt werden. Laut dem Internetportal „24vest.de“, das zur „Recklinghäuser Zeitung“ gehört, äußerte der Betreiber der Halle den Verdacht, dass eine Flüssiggasleitung das Feuer ausgelöst haben könnte. Er sei fest entschlossen, die „Kinderwelt“ wieder aufzubauen.

Der Brand in dem Indoor-Spielplatz war am Donnerstagvormittag ausgebrochen. Schnell brannte laut Feuerwehr die komplette Halle in „voller Ausdehnung“. Da die Decke des Indoorspielplatzes von Holzbalken getragen wurde, stürzte sie teilweise ein. Die Rauchsäule war bis weit über die Stadtgrenzen hinaus zu sehen.

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