Kinderpornografie-Verdacht: Ermittlungen auch gegen Sohn

Die Ermittlungen gegen einen Mann aus Herford wegen des Verdachts des Besitzes von Kinderpornografie sind auf ein Familienmitglied ausgeweitet worden. „Mein Mandant ist der Sohn des Beschuldigten“, sagte am Donnerstag Rechtsanwalt Christian Thüner der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Die Polizei Bielefeld hatte den Fall am Dienstag publik gemacht. Die Staatsanwaltschaft bestätigte am Mittwoch Durchsuchungen in der Wohnung und im Wohnwagen des beschuldigten Vaters auf einem Campingplatz. Dabei sind laut Staatsanwaltschaft erhebliche Datenmengen, unter anderem mehrere hunderte CDs, sichergestellt worden.

19.09.2019, 15:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Mein Mandant kooperiert voll umfänglich mit der Polizei“, sagte Thüner. Eingeleitet worden waren die Ermittlungen nach einem anonymen Hinweis. Die Staatsanwaltschaft hatte betont, dass es keinen Zusammenhang mit dem Fall Lügde gibt. Es gehe nicht um Kindesmissbrauch, sondern um den Besitz von Fotos.

Nach dpa-Informationen lebt der beschuldigte Vater seit Jahren alleine in seiner Wohnung.

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