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Kilometerlange Ölspur in der City: Verursacher könnte ein defekter VKU-Bus sein

Feuerwehreinsatz

Eine kilometerlange Ölspur hat am Montag (7. Januar) die Feuerwehr dreieinhalb Stunden lang beschäftigt. An drei Stellen waren Straßen massiv verunreinigt. Es gab aber Glück im Unglück.

Lünen, Bork

, 07.01.2019
Kilometerlange Ölspur in der City: Verursacher könnte ein defekter VKU-Bus sein

Mit Bindemittel hat die Feuerwehr an der Kreuzung Kurt-Schumacher-Straße/Engelswiese ausgelaufenen Kraftstoff abgestreut. © Magdalene Quiring-Lategahn

Das Ausmaß war massiv: Als um 9.37 Uhr der erste Alarm auflief, rief der Feuerwehrtrupp sofort nach Verstärkung. Von der Aral-Tankstelle an der Konrad-Adenauer-Straße über die Borker Straße bis zur Stadtgrenze Selm-Bork zog sich eine Ölspur. Weil die Verunreinigung nicht nur für die Kanalisation gefährlich sein kann, sondern auch für den Straßenverkehr, streute die Feuerwehr sofort mit rotem Bindemittel ab.

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Ölspur in der Lüner Innenstadt

Säckeweise Bindemittel musste die Feuerwehr am Montag (7. Januar) ausstreuen. Eine Ölspur zog sich über die Kreuzung Kurt-Schumacher-Straße /Engelswiese und die Cappenberger Straße.
07.01.2019
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Eine Ölspur an der Kreuzung Kurt-Schumacher-Straße/Engelswiese mit dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) rief am Montag (7. Januar) die Feuerwehr auf den Plan. Mit Bindemittel wurde abgestreut.© Magdalene Quiring-Lategahn
Eine Ölspur an der Kreuzung Kurt-Schumacher-Straße/Engelswiese mit dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) rief am Montag (7. Januar) die Feuerwehr auf den Plan. Mit Bindemittel wurde abgestreut.© Magdalene Quiring-Lategahn
Eine Ölspur an der Kreuzung Kurt-Schumacher-Straße/Engelswiese mit dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) rief am Montag (7. Januar) die Feuerwehr auf den Plan. Mit Bindemittel wurde abgestreut.© Magdalene Quiring-Lategahn
Eine Ölspur an der Kreuzung Kurt-Schumacher-Straße/Engelswiese mit dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) rief am Montag (7. Januar) die Feuerwehr auf den Plan. Mit Bindemittel wurde abgestreut.© Magdalene Quiring-Lategahn
Eine Ölspur an der Kreuzung Kurt-Schumacher-Straße/Engelswiese mit dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) rief am Montag (7. Januar) die Feuerwehr auf den Plan. Mit Bindemittel wurde abgestreut.© Magdalene Quiring-Lategahn
Eine Ölspur an der Kreuzung Kurt-Schumacher-Straße/Engelswiese mit dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) rief am Montag (7. Januar) die Feuerwehr auf den Plan. Mit Bindemittel wurde abgestreut.© Magdalene Quiring-LategahnEine Ölspur an der Kreuz

Das Sandgemisch war in der ganzen City präsent. 42 Säcke je 20 Kilogramm waren nötig, um die Situation in den Griff zu bekommen. Denn auch die Kreuzung Kurt-Schumacher-Straße/Engelswiese mit dem Bereich des Zentralen Omnibusbahnhofs und dem Wendehammer waren betroffen.

Drei verschiedene Bereiche betroffen

Schließlich wurde die Feuerwehr auch zur Cappenberger Straße gerufen. Hier war ebenfalls ausgetretener Kraftstoff auf der Fahrbahn. Schwerpunkte waren der Kreisverkehr Ecke Laakstraße und Teile der Wehrenboldstraße. Hauptbrandmeister Tim Berger, der den Einsatz der Feuerwehr leitet, war mit neun Kräften der Hauptwache vor Ort. Vertreter der Wirtschaftsbetriebe Lünen (WBL) unterstützten an der Borker Straße, auch Ordnungsamt und Polizei waren präsent.

Weil zunächst nicht klar war, ob der Kraftstoff nicht doch die Kanalisation erreicht hatte, wurden auch Fachleute des Stadtbetriebs Abwasserbeseitigung Lünen (SAL) hinzugezogen. Laut Stadtsprecher Benedikt Spangardt konnten sie nach einem speziellen Prüfverfahren aber Entwarnung geben. Glück im Unglück sozusagen.

Kehrmaschinen nahmen Bindemittel wieder auf

Nach ersten Vermutungen wird davon ausgegangen, dass ein Bus der Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) den Kraftstoff verloren haben könnte. Bestätigt ist das allerdings noch nicht.

Nachdem die Feuerwehr ihren Einsatz gegen 13 Uhr beendet hatte, machten sich Straßenkehrmaschinen von WBL daran, das Bindemittel wieder aufzunehmen. Dann war es Sache der Stadt als Straßenbaulastträger, zu prüfen, ob der Einsatz beendet war.

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