Kein Wasser in der Emscher

23.11.2018, 18:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kein Wasser in der Emscher

Das Flussbett der Emscher ist ausgetrocknet. © Greis

Die Emscher entspringt in Holzwickede und fließt dann über Dortmund durch das Ruhrgebiet bis nach Dinslaken, wo sie nach rund 83 Kilometern in den Rhein mündet. Bevor das passiert, ist sie in Holzwickede eigentlich noch ein kleiner Bach. Der ist im Moment an vielen Stellen kaum noch zu erkennen: Das Flussbett der Emscher ist an vielen Stellen zwischen Quelle und in Richtung Sölde ausgetrocknet.

Das Quellwasser alleine reicht nicht aus, um die Emscher mit genug Wasser zu versorgen. Der Fluss braucht auch Regen, um zu fließen. Der Regen sorgt auch dafür, dass das Grundwasser im Boden steigt – auch das speist im Bereich der Emscher das Flussbett mit Wasser. Ohne Niederschlag sinkt aber auch der Grundwasserspiegel ab.

Allgemein führt der Fluss im Moment wenig Wasser. Kurz vor dem Phoenixsee liegt der Wasserpegel nur bei 13 Zentimetern. Auch später, in Dortmund-Mengede, ist der Fluss nur 93 Zentimeter tief. Normal wären 1,31 Meter. So lange es nicht konstant über mehrere Tage regnet, wird man sich an den Anblick der ausgetrockneten Emscher gewöhnen müssen. Einfach Wasser von woanders umleiten: Das geht nämlich nicht.

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