Kaumkötter wird Direktor des Zentrums für verfolgte Künste

Der Kunsthistoriker Jürgen Joseph Kaumkötter wird neuer Direktor des Zentrums für verfolgte Künste Solingen. Kaumkötter folge auf Rolf Jessewitsch, der zum 1. Oktober in den Ruhestand gehe, teilte das Museum am Dienstag mit. Der 1969 in Osnabrück geborene Kaumkötter ist seit der Gründung des Zentrums 2015 als Kurator verantwortlich für das Ausstellungsprogramm.

02.07.2019, 17:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kaumkötter wird Direktor des Zentrums für verfolgte Künste

Kurator Jürgen Kaumkötter lächelt in Solingen (Nordrhein-Westfalen) im Kunstmuseum. Foto: Caroline Seidel/Archivbild

Das Museum in der bergischen Stadt Solingen beherbergt die private Sammlung Gerhard Schneider mit rund 3000 Bildern einst verfolgter Künstler sowie die Literatursammlung „Verbrannte Dichter“ des Journalisten Jürgen Serke.

Das Haus hat sich mit Ausstellungen zu fast vergessenen Künstlern wie Oscar Zügel oder dem als Maler kaum bekannten Dichter Joachim Ringelnatz einen Namen gemacht. Der britische „Guardian“ zählte das Solinger Zentrum vor einiger Zeit zu den weltweit wichtigsten Museumsneugründungen.

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