Kapitalanleger um fast eine halbe Million Euro geprellt

Mit falschen Versprechungen soll ein 55-Jähriger aus Detmold gutgläubige Kapitalanleger geprellt und fast eine halbe Million Euro ergaunert haben. Der Mann sei wegen gewerbsmäßigen Betrugs in 15 Fällen angeklagt, teilte die Detmolder Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. In einer Art Schneeballsystem soll er den Investoren angeboten haben, ihr Geld zu günstigen Konditionen anzulegen. Teilweise habe er ihnen 100 Prozent Rendite innerhalb von drei Monaten versprochen. In Wirklichkeit soll der Angeklagte das Geld für seinen eigenen Lebensstil verbraucht haben.

18.09.2019, 13:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kapitalanleger um fast eine halbe Million Euro geprellt

Justitia-Figur auf dem Gerechtigkeitsbrunnnen auf dem Römerberg. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv

Insgesamt soll der Mann zwischen 2010 und 2018 auf diese Weise rund 481 000 Euro erhalten haben, wobei die 15 Geschädigten bis zu 100 000 Euro investierten. Damit die Anleger keinen Verdacht schöpften, soll er ihnen zunächst angebliche Zinsen und Prämien ausgezahlt haben. Der Angeklagte, der nicht in Untersuchungshaft ist, hat sich bei der Staatsanwaltschaft bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Der Prozess soll im Oktober vor der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Detmold beginnen.

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