Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Kanuten wollen mehr Sicherheit für Radfahrer

Ruhrtalradweg

Wenn die Kanuten ihre Boote zur Ruhr tragen, müssen sie über den Ruhrtalradweg. Muss diese gefährliche Kreuzung entschärft werden?

Schwerte

, 24.07.2018
Kanuten wollen mehr Sicherheit für Radfahrer

Neue Warnschilder und drehbare Sperren sollen vor Querverkehr auf dem Ruhrtal-Radweg warnen. © Bernd Paulitschke

Kreuzungen sind Gefahrenstellen. Im Straßenverkehr sorgen Ampeln für Sicherheit. Doch in Schwerte gibt es eine viel benutzte Kreuzung, die nicht zum Straßenverkehr gehört und die nicht mit Ampeln geregelt wird. Am Ende des Detlef-Lewe-Weges führt der Ruhrtal-Radweg am Vereinsgelände des Kanu- und Surf-Vereins Schwerte (KVS) vorbei. Wenn die Kanuten mit ihren Paddeln und Booten zur Ruhr gehen, kreuzen sie den Radweg.

Gegenseitige Rücksichtnahme sorgte bislang für ein weitgehend unfallfreies Miteinander, „aber es gab dann doch den einen oder anderen unaufmerksamen Radfahrer“, sagt der KVS-Vorsitzene Klaus Volke. Und das sorgt nicht gerade für ein Gefühl der Sicherheit in einem Verein, in dem auch viele Kinder Sport treiben.

Drängelgitter mussten weg

Lange Zeit gab es an der Stelle Umlaufsperren, sogenannte Drängelgitter, die während der Trainings- und Wettkampfzeiten die Radfahrer entschleunigten, doch im Rahmen der Aufwertung des Ruhrtalradweges – es soll an dieser Stelle auch einen Rastplatz geben – wurden diese Hindernisse entfernt und durch drehbare Hindernisse ersetzt, die der Verein aufstellen kann, wenn es ein vermehrtes Kanu-Aufkommen auf dem Ruhrtal-Radweg gibt. Außerdem sollen auch Warnschilder die Radfahrer vor dem Kanu-Querverkehr warnen. Der Verein hat auf seinem Gelände bereits entsprechende Hinweise auf den Boden gemalt.

Stadtsprecher Carsten Morgenthal bestätigte auf Anfrage dieser Zeitung, dass weitere Gespräche stattfinden sollen, um die Gefahrenstelle endgültig zu entschärfen. Die Stadtverwaltung prüft gerade, welche Abteilungen an diesen Gesprächen beteiligt sein müssten. Dann soll es abschließende Planungen geben. Einen Termin gibt es noch nicht. „Erste Gespräche waren schon sehr konstruktiv“, berichtet Klaus Volke. Jetzt wünscht er sich nur noch eine schnelle Entschärfung der Gefahrenstelle.

Bis es so weit ist, appelliert die Stadt an die Nutzer des Radweges, sich rücksichtsvoll zu verhalten.