Junge Lebensretter gewinnen ersten Platz beim „Kiju-Award“

Kinder- und Jugendpreis

„Die beste Idee gewinnt“, heißt das Motto des zum zweiten Mal vergebenen Selmer Kiju-Awards. Bei der Preisverleihung zeigt sich, dass Selmer Kinder und Jugendliche viele gute Ideen haben.

Selm

, 16.10.2018, 13:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Junge Lebensretter gewinnen ersten Platz beim „Kiju-Award“

Die Vertreter der drei erstplatzierten Gruppen mit Christoph Krevert freuen sich am Donnerstag über die Preise.

Die DLRG Gruppe Selm freut sich über 1500 Euro Preisgeld und den silbern schimmernden Wanderpokal. „Der Kiju-Award bekommt einen besonderen Platz“, sagt Andreas Jeske von der Selmer Ortsgruppe der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG): „Vermutlich in der Wachstation am Ternscher See“.

Wohin das Preisgeld geht, ist dagegen ganz sicher: in neue Zelte für die Jugendgruppe. „Im vergangenen Jahr sind bei unserem Ferienlager die Zelte der Jugendlichen richtig abgesoffen“, sagt Andreas Jeske. Neue Zelte seien nötig.

Zweiter Platz für Pfadfinder

„Gute Ideen scheiterten oft am Geld“, sagt Christoph Krevert, Vorsitzender des Vereins Kinder- und Jugendförderung Selm, der den Preis zum zweiten Mal vergeben hat. Mit der Auszeichnung und dem damit verbundenen Preisgeld wolle man gute Ideen unterstützen. „Die Bewerbungen haben uns gezeigt, dass es davon in Selm viele gibt.“ Die Preisvergabe durch die Jury aus Mitgliedern des Vereins Kinder- und Jugendförderung sei deshalb „extrem schwierig gewesen.“ Nur ein Punkt habe die DLRG von den Zweitplatzierten getrennt: die Pfadfinder Selm.

Sie erhalten 750 Euro für ein eigenes Bienenvolk unter der Beaufsichtigung eines Imkers. Den Honig wollen die Kinder selbst herstellen und im Zeltlager verspeisen. Den dritten Platz machte der Kindergarten St. Trinitatis. Die Einrichtung will mit den 375 Euro Preisgeld einen Raum mit verschiedenen Stationen zum Wahrnehmungstraining schaffen.

Platz vier bis sechs bekommen jeweils 187,50 Euro: die Selma-Lagerlöf-Sekundarschule, die das Außengelände mit Künstler Robert Kalle gestalten will, und die Jugendfeuerwehr Bork, die Material für die Ferienfreizeit anschaffen möchte. Der Förderverein der Kita Mittendrin und der Arbeitskreis Asyl Bork teilen sich den sechsten Platz: Geld für eine Wasser-Matsch-Anlage und einen Unterstand mit Grill. Die Stadtwerke sind als Sponsor aufgetreten.

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