Jugend mit Verantwortung

dzMTB

Mountainbike ist ein potenziell riskanter Sport. Doch die Szene ist für ihr Verantwortungsbewusstsein bekannt.

Unna

, 27.11.2018, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es liegt auf der Hand: In Abfahrten von einer Anhöhe gewinnt ein Mountainbike an Fahrt, und für Sprünge oder Fahrten durch überhöhte Kurven ist diese Energie auch notwendig. Jeder Zusammenstoß mit einem anderen Naturnutzer, einem Hund oder einem Fahrzeug könnte aber schlimme Verletzungen mit sich bringen. Auffälliges Fehlverhalten von einzelnen „Wilden“ hat den Sport an sich gerade in bergigen Wanderregionen ins Gerede gebracht. Im Allgemeinen aber gelten Mountainbiker als verantwortungsvoll und konstruktiv - Tugenden, die die Stadt in ihrer Jugendarbeit sicherlich unterstützen würde.

Streckenposten

In der Disziplin „Downhill“ zum Beispiel ist es üblich, dass MTB-Gruppen auch beim Training in der freien Natur eine provisorische Streckensicherung vornehmen. Jede Abfahrt wird zunächst einmal erkundet. Unübersichtliche Stellen, an denen ein Sportler eine andere Person zu spät sehen würde, um noch bremsen zu können, wird mit einem Sicherungsposten besetzt. Er gibt den Start weiter bergauf per Zuruf oder per Handy frei.

Bahnenbau

Weit verbreitet ist auch, dass sich Sportler ihr Trainingsfeld selbst herstellen, also mit Spaten und einfachen Befestigungsmaterialien Bahnenbau betreiben. Das macht eine Mountainbike-Anlage für eine Kommune kostengünstig.

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