Jüdisch-muslimische Initiative „JUMU“ preisgekrönt

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Düsseldorfer Initiative „JUMU Deutschland“, die sich für ein gutes Zusammenleben von Juden und Muslimen engagiert, mit dem Förderpreis des Deutschen Nationalpreises 2019 ausgezeichnet. Steinmeier übergab die mit 20 000 Euro dotierte Auszeichnung am Dienstag in Berlin. In der Initiative arbeiten Juden, Muslime und Christen gemeinsam an Projekten gegen Antisemitismus und gehen damit an Schulen. Besonders jugendliche Migranten sollen erreicht werden. „JUMU“ steht für „Juden und Muslime“.

03.09.2019, 15:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jüdisch-muslimische Initiative „JUMU“ preisgekrönt

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hält in eine Laudatio für Anita Lasker-Wallfisch. Foto: Wolfgang Kumm

Den Deutschen Nationalpreis erhielt die Holocaust-Überlebende Anita Lasker-Wallfisch. Die 1925 geborene Preisträgerin war zusammen mit ihrer Schwester Renate in den Vernichtungslagern Auschwitz und Bergen-Belsen. Seit 1994 spricht sie mit Schülern und Jugendlichen in Deutschland über die Gräuel der Nazi-Zeit und die Folgen von Antisemitismus.

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