Jedes Kind kann etwas gut

29.03.2019 / Lesedauer: 2 min
Jedes Kind kann etwas gut

© Greis

Jedes Kind ist begabt: Davon ist Andrea Helmig-Neumann überzeugt. Sie ist die Schulleiterin des Clara-Schumann-Gymnasiums und hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Sie möchte, dass das CSG eine Schule der individuellen Förderung wird. Das heißt, wer etwas gut kann, der soll darin auch bestärkt werden. Wer Schwächen hat, dem soll geholfen werden.

Die Schule muss sich überlegen, wie sie ihren Unterricht im neuen Schuljahr gestaltet. Denn von insgesamt 116 neuen Schülerinnen und Schülern, die zum neuen Schuljahr von der Grundschule auf das Gymnasium wechseln, brauchen neun Kinder mitunter eine besondere Betreuung – weil sie zum Beispiel nicht so gut hören oder sehen können, wie andere Kinder.

Für das Gymnasium ist das eine ziemliche Herausforderung, denn damit man sich um alle Kinder entsprechend kümmern kann, braucht es neue Räume, neues Lernmaterial und auch mehr Lehrer. Ein wichtiger Raum ist dabei die Lernwerkstatt: Hier sollen sowohl Kinder mit einer Behinderung als auch besonders begabte Schüler ab dem neuen Schuljahr alleine oder auch in Gruppen sowohl eigenständig als auch in Betreuung lernen.

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