Jeden Donnerstag für mehr Wir-Gefühl: Treffen sollen Brambauer fit für die Zukunft machen

Brambauer 2030

Wer miteinander redet, der kommt oft auf gute Ideen, kann Missverständnissen vorbeugen und vieles gemeinsam auf die Beine stellen. „Donnerstags in Brambauer“ will mithelfen, dass das klappt.

Brambauer

, 16.08.2019, 15:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Jeden Donnerstag für mehr Wir-Gefühl: Treffen sollen Brambauer fit für die Zukunft machen

Eine Vielzahl an Teilnehmern gab sich beim Treff „Donnerstags In(n) Brambauer“ die Klinke in die Hand, um über Möglichkeiten und Verbesserungen für den Stadtteil Brambauer zu beraten. © Foto: Michael Blandowski

Beim wöchentlichen Treff „Donnerstags In(n) Brambauer“, einer Initiative der Zukunftswerkstatt Brambauer 2030, hatten sie viel zu bereden: „Wir möchten mit unserem Treff am Donnerstag den Kontakt zu den Menschen und den Gewerbetreibenden suchen. Wir möchten wissen, was sie bewegt und was ihnen auf dem Herzen liegt“, so Christoph Haumann vom VW-Autohaus Trompeter.

Klage über die vielen Leerstände an der Waltroper Straße

Der Hausherr von „Das Landhüs“, Douwe Dam, der am Donnerstag die Rolle des Gastgebers übernahm, bezog bereits während seiner Eröffnungsrede eindeutig Position. „Das Thema Sauberkeit ist für mich ein hohes Gut. In Brambauer sind wir, so denke ich, auf einem guten Weg. Kritisch sehe ich dagegen den Leerstand an ehemaligen Geschäftsläden auf der Waltroper Straße. Teilweise sind die Räume in einem schlechten Zustand und die Besitzer fordern meiner Meinung nach eine sehr hohe Pacht“, so der Niederländer, der an der Ferdinandstraße 20 neue Geschäftsräume gefunden hat.

„Treffen ist ideal um das Wir-Gefühl zu fördern“

„Unser Treffen ist für mich ein idealer Ort, um das Wir-Gefühl zu fördern. Hier tummelt sich eine Vielzahl an ehrenamtlich arbeitenden Menschen. Alle packen mit an und bringen unser Dorf Brambauer voran. Das ist Werbung und ein positives Image für unseren Ortsteil“, meinte Vera Pieper. Die Geschäftsfrau von der Königsheide sprach sich für den Aufbau eines Netzwerkes aus. Denkbar sei auch eine Vereinsgründung. Pieper möchte in der Öffentlichkeit besser präsent sein. Dafür erntete sie durchaus Zuspruch aus dem Teilnehmerkreis.

Jörg Diekmann, der innerhalb der Feuerwehr Brambauer sowie im Freibad Brambauer eine tragende Rolle übernimmt, meinte, dass viele Akteure identische Interessen vertreten, stets mit dem Ziel, Brambauer weiter voran zu bringen.

Jeden Donnerstag für mehr Wir-Gefühl: Treffen sollen Brambauer fit für die Zukunft machen

An Gesprächsstoffe mangelte es den Teilnehmer nicht. © Foto: Michael Blandowski

Professor Rolf Kindmann lobte die gute Brambauer Vereinsstruktur, den „grünen Gürtel“ um Brambauer sowie die guten Einkaufsmöglichkeiten. Kritik gab es von ihm allerdings an der Situation der Radfahrer auf der Waltroper Straße. Hier müsse nachgebessert werden.

Initiative startete im Februar nach einer Bürgerversammlung

Im Februar war die Initiative „Brambauer 2030“ an den Start gegangen. Nach einer Bürgerversammlung kristallisierten sich die Themen heraus, die den Brambauern am dringendsten auf den Nägeln brennen - zum Beispiel fehlende Sauberkeit, eine bessere Verkehrssituation und mehr Jugendangebote. Inzwischen hat man Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns und den Ratsfraktionen Vorschläge zur Verbesserung der Situation im Stadtteil gemacht.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Kriminalitäts-Prävention

Häusliche Gewalt: Zahl der Taten in Lünen hoch, doch Zuflucht gibt es in der Stadt nicht

Hellweger Anzeiger Dysmelie-Fälle in NRW

Babys mit Fehlbildungen - das sagen das Krankenhaus und eine Frauenärztin aus Lünen