Jan Hoenhorst (25) wird dem SV Herbern einige Wochen fehlen

dzFußball-Landesliga

Es war erst der dritte Startelfeinsatz für Jan Hoenhorst vom SV Herbern am Sonntag. Der endete aber schon nach 19 Minuten schmerzhaft für den 25-Jährigen.

Herbern

, 15.10.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Viele mitleidige Blicke trafen Jan Hoenhorst, Landesliga-Fußballer des SV Herbern, als er beim Spiel seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit am Spielfeld entlanglief. Ein kleines Lächeln hatte er zwar schon wieder auf dem Gesicht, aber das Humpeln und die Hand am rechten Oberschenkel verhießen nichts Gutes. Dabei hatte der 25-Jährige bei Anpfiff des Spiels noch auf dem Platz gestanden.

Doch sein Einsatz am Sonntag war schon nach 19 Minuten beendet. Nach einem eigentlich normalen Zweikampf ging der Flügelspieler zu Boden. „Beim Aufstehen habe ich das Ziehen direkt gespürt“, erzählt Jan Hoenhorst. Schnell war klar: Das Spiel war für den 25-Jährigen beendet.

Eine genaue Abklärung bei Jan Hoenhorst folgt noch

Nach einer ersten Untersuchung muss Jan Hoenhorst jetzt das bestätigen, was sein Trainer schon am Sonntag befürchtet hatte: „Es ist wahrscheinlich ein Muskelfaserriss. Das bedeutet eine Ausfallzeit von mindestens drei bis vier Wochen.“ Eine genauere Klärung soll in den nächsten Tagen folgen.

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So richtig erklären kann er sich die Verletzung auch zwei Tage später nicht: „Das war irgendwie ganz komisch. Eigentlich war es ja nur ein normaler Zweikampf.“ Wie es dann wirklich zu der Verletzung gekommen sei, ist unklar.

„Wir sind immer noch ein Team“

„Für mich persönlich ist das natürlich bitter. Besonders, weil ich jetzt gerade wieder ein bisschen näher rangekommen bin“, sagt der 25-Jährige. Einen sicheren Stammplatz hatte er vor seiner Verletzung nicht. Erst in drei Spielen dieser Saison stand er in der Startelf, nur eins davon spielte er über die vollen 90 Minuten.

Jan Hoenhorst (25) wird dem SV Herbern einige Wochen fehlen

Nicht mal eine Halbzeit stand Jan Hoenhorst für die Herberner auf dem Feld. © Johanna Wiening

Mit seinem Mitspieler Marcel Scholtysik kämpfte er um den offenen Platz auf dem Flügel. Und der machte nach seiner Einwechslung am Sonntag ein starkes Spiel.„Wenn ich wieder fit bin, werde ich natürlich Scholty wieder Dampf machen“, sagt Jan Hoenhorst über den Konkurrenzkampf im Team. „Aber wir sind immer noch ein Team. Und das Wichtigste ist, dass wir gewonnen haben.“

Jan Hoenhorst möchte nach vorne schauen

„Natürlich ist es immer schade, wenn uns jemand fehlt“, bedauert auch Herberns Trainer Holger Möllers die Verletzung. „Jeder Spieler, der uns fehlt, wirft uns natürlich sportlich weiter zurück.“ Nun wolle er sich allerdings auf die Spieler konzentrieren, die ihm zur Verfügung stehen: „Jan soll in Ruhe wieder zurück kommen.“

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Auch einige seiner Kollegen haben sich bereits nach dem Wohlbefinden des 25-Jährigen erkundigt. Er selbst möchte jetzt aber nach vorne schauen: „Natürlich ist es ärgerlich, aber was passiert ist, ist passiert. Ich setze jetzt alles daran, schnell wieder auf dem Platz zu stehen.“

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