Jährlich wiederkehrende „Offenbach-Tage“ in Köln geplant

In Köln soll es künftig einmal jährlich „Offenbach-Tage“ rund um den Geburtstag des Komponisten Jacques Offenbach am 20. Juni geben. Das kündigten Franz-Josef Knieps und Hans-Georg Bögner, die Vorsitzenden der Offenbach-Gesellschaft, in einem Gespräch des „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Mittwoch) an. Damit wolle man die durch das laufende Gedenkjahr entstandene öffentliche Aufmerksamkeit für den in Köln geborenen Komponisten nutzen. „An zwei bis vier Tagen soll es dann Aufführungen und Vorträge geben, vor allem sollen in enger Kooperation mit der Forschung Neuentdeckungen vorgestellt werden“, sagte Bögner der Zeitung. Die Akquise städtischer und überregionaler Fördermittel sei bereits eingeleitet.

26.11.2019, 19:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jährlich wiederkehrende „Offenbach-Tage“ in Köln geplant

Der deutsch-französische Komponist Jacques Offenbach. Foto: dpa/A0009_dpa/dpa/Archivbild

Der als Jakob Offenbach in Köln geborene Komponist gilt als Erfinder der Operette. Seine bekanntesten Stücke sind die Tanznummer „Cancan“ aus „Orpheus in der Unterwelt“ und die „Barcarole“ aus der Oper „Hoffmanns Erzählungen“. Mit 14 Jahren wurde Offenbach von seinem Vater zur weiteren Ausbildung nach Paris geschickt und nannte sich dort Jacques. Nach schwierigen Anfangsjahren eröffnete er in Paris sein eigenes Theater und entwickelte die leichte Operettengattung, damals auch Offenbachiaden genannt. Zum 200. Geburtstag Offenbachs fanden in diesem Jahr zahlreiche Veranstaltungen in Köln statt.

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