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JSG Palz/Ruhr gibt der Jugend einen Schub

Jugendfußball

Wir benötigen immer eine starke Jugend, um den Spielbetrieb auch in den Senioren am Laufen zu halten“, brachte es Christoph Meisel, der Vorsitzende des SV Bausenhagen, auf den Punkt. Für ihn war es somit keine große Überwindung, auf den Nachbarverein SC Fröndenberg-Hohenheide zuzugehen, um eine gemeinsame Jugend-Spiel-Gemeinschaft Palz/Ruhr zu gründen.

Fröndenberg

, 29.06.2018
JSG Palz/Ruhr gibt der Jugend einen Schub

Gemeinsam für die JSG Palz/Ruhr am Ball: (v.l.) Kevon Loer, Pal Delia, Markus Klein, Christoph Meisel und Marcel Baus. © Teimann


„Als gesunder Verein, haben alle Altersklassen besetzt, denken deshalb aber auch perspektivisch und schauen schon jetzt in die Zukunft.“


Beim SC Fröndenberg-Hohenheide rannten die Bausenhagener offene Türen ein. „Wir können in der neuen Spielzeit nur noch eine E-Jugend stellen“, erklärt Jugendleiter Markus Klein. „Für eine eigene D-, C- und B-Jugend haben wir leider nicht genügend Spieler.“


Das Instrument der Jugend-Spiel-Gemeinschaft ist für den SV Bausenhagen nicht neu. „Wir kommen ja gerade aus der JSG Hellweg Palz mit dem TuS Hemmerde. Das hat gut funktioniert. Mittlerweile aber haben sich die Unnaer Ost-Vereine zur JSG Hellweg zusammengeschlossen, legen Wert auf mehr Leistungsfußball“, beschreibt Bausenhagens Jugendleiter Marcel Baus. „Wir sind eher mehr ein Breitensportverein und wollen das auch bleiben. Dennoch sind wir im Guten auseinandergegangen.“


Durch den Zusammenschluss in Teilen des Jugendbereichs - dessen künftiger Ausbau aus weitere Altersklassen ist übrigens nicht ausgeschlossen - erhofft sich Fröndenbergs Vorsitzender Pal Delia einen weiteren Nebeneffekt. „Die Planungen für den Fröndenberger Sportpark mit Kunstrasen sind ins Rollen gekommen. Zusammen mit dem SV Bausenhagen haben wir nun eine noch lautere Stimme, was einen neuen Platz angeht.“


Keine Frage: Der SC Fröndenberg-Hohenheide ist der einzige verbliebene Verein in der heimischen Region, der noch auf Asche kickt. Auf der Bausenhagener „Alm“ kann zudem bei schlechter Witterung nicht gespielt werden. Begegnungen fallen im Winter regelmäßig aus.